Arten von Logos: Die wichtigsten Logo-Typen einfach erklärt

Ein Logo ist oft das Erste, was Menschen von einer Marke wahrnehmen — und genau deshalb spielt die Wahl der richtigen Logo-Art eine entscheidende Rolle. Doch welche Arten von Logos gibt es eigentlich und worin unterscheiden sie sich?

Viele Gründer:innen und Unternehmen stehen vor der Frage, ob eine Wortmarke, eine Bildmarke oder eine Kombination aus beidem die richtige Entscheidung ist. In diesem Artikel zeige ich dir die wichtigsten Logo-Typen, erkläre ihre Besonderheiten und gebe dir eine praktische Orientierung, welche Logo-Art zu welchem Business passen kann.

Welche Arten von Logos gibt es?

Grundsätzlich lassen sich Logos in verschiedene Kategorien einteilen. Jede Logo-Art hat eigene Stärken und erfüllt unterschiedliche strategische Ziele.

Zu den wichtigsten Logo-Arten gehören:

  • Wortmarken (textbasierte Logos)
  • Bildmarken (grafische Symbole)
  • Kombinationslogos
  • Embleme
  • Lettermarks (Initialenlogos)
  • abstrakte Logos
  • Mascot Logos (Figurenlogos)

Welche Variante am besten geeignet ist, hängt immer von der Markenstrategie, Zielgruppe und Positionierung ab.

Warum die richtige Logo-Art so wichtig ist

Ein Logo ist weit mehr als ein schönes Gestaltungselement. Es prägt die Wahrnehmung einer Marke und beeinflusst, wie professionell und vertrauenswürdig ein Unternehmen wirkt.

Aus meiner Erfahrung im Branding zeigt sich häufig: Nicht das Design selbst ist das Problem, sondern die Wahl der falschen Logo-Kategorie. Ein strategisch passender Logo-Typ kann dagegen:

  • die Wiedererkennbarkeit erhöhen
  • die Markenbotschaft klarer kommunizieren
  • langfristige Markenentwicklung erleichtern.

Deshalb lohnt es sich, die verschiedenen Arten von Logos genauer zu verstehen.

Die wichtigsten Logo-Arten im Detail

Wortmarke (Logotype)

Eine Wortmarke besteht ausschließlich aus Schrift und stellt den Markennamen in den Mittelpunkt. Das Design konzentriert sich dabei auf Typografie, Abstände und visuelle Feinheiten.

Bekannte Beispiele sind Google oder Coca-Cola. Diese Logos zeigen, dass ein stark gestalteter Schriftzug allein ausreichen kann, um eine Marke unverwechselbar zu machen.

Typische Vorteile einer Wortmarke:

  • hohe Klarheit und direkte Verständlichkeit
  • stärkt die Bekanntheit des Namens
  • sehr vielseitig einsetzbar.

Sie eignet sich besonders für Personal Brands oder Unternehmen, die ihren Namen aktiv aufbauen möchten.

 

Bei einer Bildmarke steht ein grafisches Symbol im Fokus. Der Markenname muss dabei nicht zwingend sichtbar sein, weil das visuelle Zeichen selbst die Identität transportiert.

Bekannte Beispiele sind der Nike-Swoosh oder der Apple-Apfel. Diese Logos funktionieren besonders gut international, da sie sprachunabhängig verstanden werden.

Typische Eigenschaften:

  • starke visuelle Wirkung
  • hohe Wiedererkennbarkeit
  • ideal für digitale Anwendungen.

Allerdings benötigen Bildmarken oft Zeit, bis das Symbol ausreichend bekannt ist.

 

Das Kombinationslogo verbindet Text und Symbol miteinander. Diese Mischung macht es zu einer der beliebtesten Logo-Arten.

Unternehmen wie Adidas nutzen diese Strategie, weil sie flexibel ist: Das Logo kann komplett oder in einzelnen Bestandteilen verwendet werden.

Vorteile:

  • hohe Flexibilität
  • ideal für den Markenaufbau
  • starke visuelle und verbale Identität.

Gerade für neue Marken ist dies häufig die strategisch sinnvollste Wahl.

 

Emblem

Embleme kombinieren Schrift und Grafik innerhalb einer festen Form, ähnlich einem Siegel oder Wappen. Dadurch entsteht oft ein traditioneller oder hochwertiger Eindruck.

Typische Einsatzbereiche:

  • traditionelle Unternehmen
  • Gastronomie oder Handwerk
  • Premium-Marken.

Ein Nachteil kann sein, dass Embleme in kleinen Größen schwer lesbar werden, weshalb sie besonders sorgfältig gestaltet werden müssen.

Ein Lettermark reduziert den Markennamen auf seine Initialen. Unternehmen mit langen Namen greifen häufig auf diese Logo-Art zurück, um ihre Marke kompakter darzustellen.

Beispiele sind IBM oder CNN.

Lettermarks wirken:

  • reduziert
  • professionell
  • leicht merkbar.

Abstrakte Logos

Abstrakte Logos bestehen aus Formen oder Symbolen ohne direkten Bezug zu realen Objekten. Sie bieten viel kreativen Spielraum und ermöglichen eine einzigartige Markenidentität.

Diese Logo-Art eignet sich besonders für moderne oder innovative Marken, die sich bewusst visuell differenzieren möchten.

Mascot Logos (Figurenlogos)

Mascot Logos nutzen eine Figur oder einen Charakter als visuelles Zentrum der Marke. Dadurch entsteht oft eine emotionale Bindung zum Publikum.

Typische Vorteile:

  • hohe Sympathie
  • starke Persönlichkeit
  • sehr einprägsam.

Sie werden häufig im Food-, Entertainment- oder Familienbereich eingesetzt.

Welche Logo-Art passt zu welchem Business?

Die Wahl hängt stark von der Markenstrategie ab. Als grobe Orientierung kann folgende Einteilung helfen:

  • Personal Brand → Wortmarke oder Kombinationslogo
  • Startup → Kombinationslogo
  • internationale Marke → Bildmarke
  • traditionelle Marke → Emblem
  • lange Firmennamen → Lettermark.

Natürlich gibt es keine starren Regeln — entscheidend ist immer das Gesamtbild der Marke.

Häufige Fehler bei der Wahl einer Logo-Art

Viele Unternehmen orientieren sich zu stark an Trends statt an Strategie. Dadurch entstehen Logos, die zwar modern aussehen, aber langfristig nicht funktionieren.

Typische Fehler sind:

  • zu komplexe Designs
  • fehlende Skalierbarkeit
  • unklare Markenbotschaft

Ein gutes Logo entsteht nicht zufällig, sondern aus einem klaren Konzept.

Fazit: Die richtige Logo-Art als Grundlage für erfolgreiches Branding

Die verschiedenen Arten von Logos bieten unterschiedliche Möglichkeiten, eine Marke visuell zu positionieren. Ob Wortmarke, Bildmarke oder Kombinationslogo — entscheidend ist, dass das Logo strategisch zur Marke passt und langfristig funktioniert.

Wenn du unsicher bist, welche Logo-Art die richtige ist, lohnt es sich, zuerst die eigene Markenstrategie klar zu definieren. Denn gutes Logo-Design beginnt immer mit Klarheit über Ziele, Werte und Zielgruppe.

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Als Logo- und Webdesignerin entwickle ich visuelle Konzepte für Selbstständige und Kreative